Angst - Wieso sie dich blockiert und wie du sie überwindest

Spürst du diese Enge in der Brustgegend, wenn die Angst in dir auftaucht? Fühlst du dich dabei wie gelähmt? So oder so ähnlich wird die Angst bei den Menschen beschrieben. Das traurige dabei ist: Die Hauptursache für eine schwache bis gar keine Umsetzungskraft ist genau dieses Gefühl, welches ich gerade beschrieben habe. Fakt ist: Das größte Hindernis für deinen Erfolg und für ein erfülltes Leben, ist die Angst.

Ich kann dir die Angst nicht nehmen, aber ich kann dir dabei helfen, besser damit umzugehen und trotzdem in die Umsetzung zu kommen.

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Woher kommt die Angst überhaupt? 

Die Angst ist mit unserem Kampf oder Flucht verhalten verbunden, das aus unserer weit vergangenen Steinzeit entstanden ist und sich weiterentwickelte, um uns vor bedrohlichen Gefahren zu schützen.

Die Angst blockiert uns nicht nur beim Umsetzen, sondern schädigt unseren Körper auch gleichzeitig. Im Endeffekt ist sie nichts Weiteres als eine physische Reaktion auf deine Gedanken über Folgen, die du vermeiden möchtest. Daraus resultieren elektrische Energien in deinem Gehirn, die in den Körper hinabfließen.

Das schlimme dabei ist auch, das alle Formen der Angst stressbedingt sind und dein Immunsystem angreifen. Genau aus diesem Grund sind Menschen die häufig mit Angst zu tun haben, konfrontiert von häufigen Krankheiten.

Um sich in Zukunft nicht mehr von der Angst blockieren zu lassen, solltest du dir eine Siegermentalität aneignen, mithilfe du diese Angst kontrollieren kannst.


Warum Angst trotzdem wichtig sein kann 

Wir sollten trotz der negativen Aspekte der Angst, auch positive Aspekte nicht außer Acht lassen. Denn diese ist immer noch extrem wichtig, keine dummen Aktionen durchzuführen. Sie bewahrt uns vor wirklich realen Gefahren und lässt uns vorsichtig sein, um unser Überleben zu schützen. Das ist auch vollkommen gut so, aber jetzt frag dich mal selber, ob dein Überleben beispielsweise gefährdet ist, wenn du vor beispielsweise 100 Leuten einen Vortrag halten sollst. Oder ist es auch gefährlich, den Traumpartner oder die Traumpartnerin anzusprechen auf der Straße? Hängt da wirklich dein Leben von ab? Sicher wirst du mir zustimmen, dass daran nichts gefährliches dran sein kann.

Doch wieso entwickeln sich bei diesen Situationen Ängste bei uns? Bei Vortrag beispielsweise haben wir Angst, von der anderen Menschen nicht gemocht oder akzeptiert zu werden. Wir könnten uns ja blamieren oder was Falsches sagen, was wiederum bedeuten würde, das wir von der Gruppe nicht akzeptiert werden. Das wiederum hätte in der Steinzeit dafür gesorgt, aus der Gruppe ausgestoßen zu werden und das hätte wiederum bedeutet, dass unsere Überlebenschancen gesunken wären.

Bsp. : Heutzutage würde das aber nicht mehr so dramatisch für uns aussehen. Nur mal angenommen, die 100 Zuhörer würden den Vortrag nicht als gut empfinden und würden dies auch zeigen, indem es Buh-Rufe regnen würde, wäre dies aber nicht sonderlich schlimm, weil du zu Hause Familie hast, die trotzdem für dich da ist.

„Die Höhle, die zu betreten du dich am meisten fürchtest, birgt den größten Schatz.“ -Brian Tracy


Drei effektive Methoden, mit der du deine Angst überwindest

  1. Nimm dir eine kurze Auszeit: Immer, wenn du dich durch eine Situation bedroht oder eingeschüchtert fühlst, solltest du dir kurz eine Auszeit nehmen, damit du zur Ruhe kommst. Geh spazieren, trink eine Tasse Tee oder meditiere für 10 Minuten. Warum sollst du erst herunterkommen? Du kannst nicht klar denken, wenn die Angst noch so stark Präsent ist.
  2. Beginne realistisch an die Sache ran zu gehen: Viele reden sich ein zu versagen, nur weil vergangene Aktionen schiefgelaufen sind. Doch deine Ängste sind in der Regel schlimmer als die Realität. Erinnere dich lieber an die Zeiten, in denen du Hindernisse und Herausforderungen überwunden hast. Da hast du es auch geschafft, also kannst du es auch jetzt wieder schaffen. Halte dir das immer vor Augen!
  3. Gehe durch die Angst: Du hast Angst die Person die dir gefällt anzusprechen? Mach es trotzdem! Du willst endlich selbstständig sein, hast aber Angst zu versagen? Mach es trotzdem! Du möchtest selbstbewusster werden, aber hast Angst deine Meinung zu sagen? Mach es trotzdem! Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern trotz Angst zu handeln.
„Mut ist die Bewältigung von Angst, nicht das Meiden derselben. Mut heißt, die Angst zu spüren und dennoch zu handeln.“ - Allan Pease


Die ermutigendeste Statistik gegen die Angst 

  • 87 Prozent der Ängste im Kopf treten nie auf
  • 7 Prozent treten tatsächlich auf
  • Über 6 Prozent haben wir nur wenig Kontrolle darüber

Die Angst verhindert keine Misserfolge von dir, sie verhindert dein Leben! Du hast nichts zu verlieren, frag dich immer dabei, was habe ich wirklich zu verlieren? Sei realistisch und überprüfe dabei, ob eine Angst dir wirklich bedrohlich schaden kann. Immer wenn die Schlussfolgerung dies verneint, kannst du den Mut zusammen nehmen uns es einfach machen.

„Wie gehst du mit Angst um Andreas und wie hast du es geschafft trotzdem umzusetzen?“ Das werde ich natürlich oft gefragt und ich möchte dir anhand einer kleinen Story erzählen, wo sich bei mir die Einstellung zum Thema Ängste überwinden verändert hat.

Mein Traum vom Buch

Ich wollte schon immer mal ein Buch schreiben und es veröffentlichen. Es war mein Traum. Aber lange hat es gedauert, bis dieser Traum Realität war. Ich hatte Angst. Angst davor, was andere darüber denken. Was sagt mein Umfeld, was meine Familie? Werde ich kritisiert, angegriffen oder sogar ausgelacht? Das ich ein Buch schreiben wollte, wussten die wenigstens Menschen in meinem näheren Umfeld und ich galt nicht gerade als einer, der als Deutsch Genie auf die Welt gekommen ist.

Doch zurück zu meiner Angst. Ich hatte einfach Angst davor, was andere über mich denken und das wiederum bestärkte meine damalige Krankheit „Perfektionismus

Erst als ich mir selber bewusst gemacht habe, das ich nichts zu verlieren hatte, konnte ich den Mut aufbringen für meinen Traum alles zu tun. Als das Buch dann veröffentlicht wurde, war die Aufregung natürlich unbeschreiblich groß und das größte was mich dann überrascht hat, waren die positiven Rückmeldungen von meinem Umfeld. Alle waren auch überrascht, weil sie nichts von meinem Vorhaben wussten. Aber was überwogen hat, war der Stolz und die Anerkennung, die ich gespürt habe.

Was mir dabei dann wirklich bewusst geworden ist, war die anscheinend unnötige Angst davor mein Buch zu veröffentlichen. Wir stellen uns erstens immer alles schlimmer vor als es ist. Zweitens versucht uns unser innere Kritiker immer kleiner zu reden, als wir sind. Und last but not least sind wir den anderen mehr egal, als wir denken. Hätte ich damals nichts erzählt, hätte es glaub ich sowieso keiner erfahren.


Mein Riesen Appell an dich 

Überwinde deine Angst. Du bist kraftvoll und du hast das Potenzial alles zu erreichen, was du dir vornimmst. Lasse die Vergangenheit hinter dir und nimm diesen nicht als Maßstab für deine Zukunft. Lasse den inneren Kritiker verstummen und spreche zu dir selbst so, wie du mit deinem besten Freund/in sprechen würdest. Besiege die Angst und du gewinnst eine wundervolle Zukunft.

Am Ende schenke ich dir gerne noch mein Journal. Mir hat es enorm geholfen und auch dir soll es helfen, dass du deine Ziele besser umsetzen kannst. :)

Freebie3

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