Umsetzungsblockade: Nicht du bist das Problem, sondern das „Sollte“

Für was steht dein „Sollte“?

Für alle Dinge, von denen du glaubst, sie tun zu müssen, die du aber eigentlich nicht tun möchtest.

Beispiele für "Sollte" Ziele aus der Praxis:

  • Ich sollte ein paar Kilos verlieren.
  • Ich sollte sportlich sein.
  • Ich sollte Kleidergröße 37 tragen.
  • Ich sollte mehr Geld verdienen.
  • Ich sollte dies und ich sollte jenes….

Weißt du wohin die ganzen „Sollte“ führen?

Zu unnötigen Frustrationen, täglichen Unzufriedenheiten und zu Ablenkungen von den wirklich wichtigen Dingen in deinen Leben.

Umsetzungsblockade


Erstelle eine Liste von deinen persönlichen „Sollte“ Zielen

Das „Sollte“ raubt dir deine Energie, deswegen ist echt wichtig sich mal alle „Sollte“ Ziele aufzuschreiben. Wenn du diese Liste erstellt hast, empfehle ich dir diese Liste zu verbrennen.

Bevor du die Liste aber verbrennst, solltest du überprüfen, ob es sich wirklich um ein „Sollte“ Ziel handelt oder nicht.

Dabei hilft eine ganz einfache Frage: „Wie alt ist dein „Sollte“ Ziel?

Wenn die Antwort 1 Jahr oder länger lautet, dann handelt es sich ganz klar um ein „Sollte“ Ziel!

Verschwende deine Zeit nicht mit diesen hohlen Zielen, denn dieses Ziel hat keine Substanz. Löse dich also bitte davon!

Jetzt höre ich dich sagen: „Wenn ich mein Ziel abzunehmen aufgebe, dann werde ich doch niemals abnehmen?“

Da hast du vielleicht recht, aber mal genau ehrlich, wie lange möchtest du schon abnehmen? Ich glaube nicht das du dieses Ziel je erreichen wirst.

Also habe den Mut, dieses Ziel aufzugeben und durch ein Ziel zu ersetzen, welches du WIRKLICH erreichen möchtest.


Meine Erfahrung mit dieser Herangehensweise

Als ich meine „Sollte“ Ziele aufgeben habe, spürte ich die pure Erleichterung. Natürlich hatte ich auch anfangs meine Schwierigkeiten, mich von meinen „Sollte“ Zielen zu lösen.

Du brauchst deine Ziele auch nicht komplett aufzulösen. Es gibt noch eine Möglichkeit, die ich selber genutzt habe.

Ich habe meine Ziele so formuliert, dass sie mich wirklich angesprochen haben. Verändere also deine Zielformulierungen.

Ein Beispiel dazu:

Statt „Ich sollte abnehmen“ lieber „Künftig achte ich besser auf meinen Körper und meine Gesundheit“.

Zu dieser Zielformulierung gehört dazu, sich Massagen zu gönnen, den Ernährungsberater zu besuchen, sich mit Menschen zu umgeben, die auch dasselbe Ziel haben und den gleichen Lebensstil leben möchten wie du.

Das hört sich doch schon viel besser an, als nur zu sagen „Ich sollte abnehmen“, oder?

Wichtiger Tipp für dich: Diese Herangehensweise empfehle ich dir bei jedem Punkt auf der „Sollte“ Liste anzuwenden.

Frage dich gleichzeitig mit wem du dieses Ziel gemeinsam erreichen kannst. Der soziale Druck sorgt dafür, nicht frühzeitig aufzugeben und es macht zudem einfach mehr Spaß mit anderen gemeinsam Erfolge zu feiern.

Versprecht euch dabei: Wir entfernen dieses „Sollte“ aus unserem Leben und erreichen unsere gesetzten Ziele gemeinsam. Komme, was wolle!


Erschaffe dir ein einzigartiges System, um die Ziele auch wirklich zu erreichen 

Ich stelle dir jetzt ein System anhand eines Beispiels vor. Dieses System kannst du auf alle anderen Ziele anwenden.

Ziel: Regelmäßig ins Fitnessstudio gehen

  1. Deponiere deine Sporttasche in dein Auto: So kannst du direkt nach der Arbeit, ohne Umwege ins Fitnessstudio fahren. So verhinderst du die Versuchung dir es zu Hause nach der Arbeit gemütlich zu machen. Zudem ist die Überwindung geringer, da du dir nicht denkst: „Jetzt noch Sporttasche packen, dann ins Auto steigen, dann der Weg zum Fitnessstudio und so weiter…“ Jeder kennt diese Gedankenspirale und das diese nicht gerade motivierend ist, wissen wir alle.
  2. Verabrede dich mit einem Trainingspartner/in: Wie oben schon genannt, macht sozialer Druck enorm viel Sinn, um seine Ziele zu erreichen. Wir sagen ungern Menschen ab, mit denen wir eine Vereinbarung getroffen haben. Das bedeutet, selbst wenn du dich mal nicht motiviert fühlst, gehst du trotzdem zum Sport. Im Nachhinein und währenddessen sind wir extrem dankbar dafür, dass wir trotz mangelnder Motivation zum gemeinsamen Sport angetreten sind.
  3. Gebe ein Commitment ab: Mache dein Ziel in deinem Umfeld oder wenn du mutig bist in den Social Media Kanälen bekannt. Nenne dabei dein Ziel und deinen genauen Handlungsplan. Ein Beispiel dazu: Ich habe auf Instagram eine Challenge erstellt „Die 30 Tage Challenge“. Mein Ziel war es 30 Tage lang jeden morgen joggen zu gehen. Von diesen Einheiten habe ich dementsprechend immer ein Beweisbild nach dem Joggen gepostet auf Instagram. >>Hier<< siehst du den Beweis. Ich habe es geschafft und glaub mir, dadurch das ich dieses Commitment abgegeben habe, war ich sogar an Tagen motiviert, wo ich eigentlich keine Lust hatte und am liebsten im Bett liegen geblieben wäre. Das Schönste an diesem Commitment sind folgende Punkte: 1. Du hast ein Publikum 2. Du kannst auf die Trainingstage zurückblicken, die du gemeistert hast. 3. Du möchtest dich nicht blamieren vor den anderen 4. Dass was wir anfangen, wollen wir zu Ende bringen 5. Du kannst deinen Erfolg beweisen (wie ich zum Beispiel:p)

Dieses System wird dich extrem pushen und dir dabei helfen, deine „Sollte“ Ziele in wahre Ziele zu verwandeln und dann auch wirklich zu erreichen.


Mein Fazit für diesen Blog-Beitrag

Und wie lauten nun deine „Sollte“ Ziele? 

Wie bereits gesagt, wenn du für die Verwirklichung deiner Ziele schon länger als ein Jahr nichts mehr gemacht hast, empfehle ich dir, diese Ziele zu streichen oder zu verändern.

Ziele, die du von der Liste streichst, sind ja nicht aus der Welt. Du kannst dir natürlich dieses Ziel jederzeit wieder setzen. Manchmal tut eine Pause einfach gut, um den Kopf frei zu bekommen.

Ich habe meine Zielliste damals von 30 Punkte auf 4 Punkte reduziert und gleichzeitig die Ziele neu definiert. Seitdem lebe ich zufriedener, bin zielstrebiger und lasse mich von den damaligen „Sollte“ Zielen nicht mehr runterziehen.


Deine Meinung zählt! 

Wie schaut es bei dir aus? Hast du selbst solche „Sollte“ Ziele die dir nicht dabei helfen aufgeregt und glücklich zu sein? Hat dir dieser Blog-Beitrag dabei geholfen, Klarheit in Bezug auf deine Ziele zu bekommen? Vielleicht hast du ja auch Tipps zu diesem Thema, dann super! Teile sie mit uns. Ich freue mich über jedes Feedback und über jede Meinung! :)

Am Ende dieses Beitrags lege ich dir mein Journal ans Herz. Wenn du es noch nicht hast, sichere es dir gerne kostenlos hier. Dieses Journal hilft dir dabei in die Umsetzung zu kommen und deine Ziele haargenau zu kennen. Zudem bekommst du durch gezielte Zielsetzung-fragen, ein besseres und klares Gefühl für deine Ziele.

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